Der Vorzug gegenüber Skiorten in Mitteleuropa: langanhaltende Frostwetter, geringe Lawinengefahr, gut gepflegte Pisten und Loipen und eine lange Saison. Von Ende Oktober bis Anfang April wächst die Schneedecke und hält oft bis Mitte Mai. Von März an, dank der nördlichen Lage, sind die Tage bedeutend länger als in Mitteleuropa und sonnenhell. Nicht selten erfreut sich Lappland im April der höchsten Tagestemperaturen in ganz Europa. Auch die Zeit des Kaamos im Kernwinter hat ihren Reiz, der faszinierende Übergang von stern- und nordlichtklaren Nächten zu pastellfarbenen Dämmerungen. Die wichtigsten Pisten und Loipen sind rund um die Uhr beleuchtet.
Alle Jahre wieder: das Kommen und Gehen der weißen Pracht
Erklärung: die blauen Kurven mit den Datumsangaben zeigen an, wann im Durchschnitt die erste mindestens 1 cm dicke Schneedecke erscheint (linke Karte) und wann normalerweise der Boden dauerhaft von Schnee bedeckt ist (rechte Karte).
Unten: die linke Karte zeigt die Dicke der Schneedecke am 15. März im langjährigen Durchschnitt. Rechts die Datumskurven, wann und wo der Schnee im Frühling wegschmilzt.
Quelle: Meteorologisches Amt Finnlands. Daten errechnet von Reijo Solantie aus den Wintern von 1960 bis 1993.