... Nachrichten des Monats Februar 2002 aus Finnland ...

 

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... Nachrichten vom 26. Februar 2001 aus Finnland ...

Sollen kleine EU-Länder überfahren werden? - Die außenpolitische Führung Finnlands ist besorgt über den Trend in der EU, die kleinen Länder von den wichtigen Entscheidungen auszuschließen. Ministerpräsident Lipponen fürchtet, das die großen Länder der EU ein Direktorium aufzwingen wollen, welches sowohl die Kommission als die Ministerpräsidentenkonferenz entmachten würde. Lipponen sieht Anzeichen dafür, dass die Arbeit des Zukunft-Konvents hinter den Kulissen von den großen Ländern in die von ihnen gewünschte Richtung gelenkt wird. Lipponen wünscht sich eine EU ohne Vorrechte für Gründerstaaten. Nach US-Vorbild würde die Vertretung der Mitgliedstaaten in zwei Kammern vonstatten gehen, in der einen hätte jedes Mitglied gleich viel Vertreter, in der zweiten gemäß seiner Bevölkerungszahl. Für Beschlüsse würde eine Mehrheit in beiden Kammern nötig sein. Ähnliche Gedanken hatte auch vor Jahresfrist Joschka Fischer vertreten. Lipponen sieht, dass in Nizza die Macht in der EU nach willkürlichen Prinzipien verteilt wurde. Der Zukunft-Konvent müsse erst einmal die Nizza-Beschlüsse aufknoten. Auch Staatspräsidentin Halonen äußerte sich am Montag besorgt über die Gleichberechtigung der kleinen EU-Länder.

Finnen zunehmend EU-kritisch - Nurmehr 37 Prozent sehen die EU-Mitgliedschaft als positiv, geht aus einer breiten Meinungsbefragung. Vor zwei Jahren lag dieser Anteil noch bei 44 Prozent. 31 Prozent sehen die EU jetzt eher negativ, gegenüber 26 Prozent vor zwei Jahren. Nur 17 Prozent befürworten eine Mitgliedschaft Finnlands in der Nato.

Nahrungsmittelkonzern Atria verdoppelte Ergebnis - Die BSE-Krise hat den finnischen Verbraucher im Vorjahr fast unberührt gelassen. Obwohl im Herbst die erste finnische BSE-Kuh entdeckt wurde, sank der Verbrauch an Rindfleisch nur um sechs Prozent. Besonders Hähnchen und Truthähne schmeckten dagegen den Essern besser als im Vorjahr. Nach einem leichten Rückgang 2000 konnte der größte Nahrungsmittelkonzern Atria im Jahre 2001 seinen Gewinn auf 16 Millionen Euro verdoppeln. Seine schwedische Tochter jedoch litt unter der Krise im westlichen Nachbarland, wo der Verbraucher weniger Fleisch kaufte. Atria will bei Gelegenheit die schwache Lage in Schweden ausnutzen und neue Partner erwerben, in Schweden und auch anderswo.

Wertpapiernotierungen:

Universal-Eisbrecher bringen Finnland nur Bruchteile ihres Wertes ein - Die Mehrzweck-Eisbrecher sind eine Erfindung finnischer Schiffbauer. Statt sommers untätig im Hafen zu liegen wie normale Eisbrecher sind diese Fahrzeuge so ausgerüstet, dass sie auch zu anderen Arbeitseinsätzen wie zum Beispiel bei unterseeischen Ölfeldern bestens geeignet sind. Drei dieser Fahrzeuge hat das Seefahrtsamt einer norwegischen Firma für 224 Tage jährlich zur Weitervermittlung vermietet, der Kontrakt läuft noch bis 2008. Nun wurde bekannt, dass die Norweger für einen der Mehrzweckbrecher mitunter 62000 Euro täglich bekommen, die finnischen Besitzer davon nur 18000 Euro. Kritiker fordern eine Auflösung des Vertrages, doch das Seefahrtsamt verteidigt ihn mit dem Hinweis, dass die durch den Vertrag gesicherten ständigen Einkommen zur Erhalt der finnischen Eisbrecherflotte unerlässlich sind.

Junge Männer: fetter und verqualmter - Seit 1978 wird über die Gesundheit der Bevölkerung genaue Statistik geführt. Aus den neuesten Zahlen geht hervor, dass trotz vieler Anstrengungen u.a. zur Nikotinentwöhnung und zu mehr Bewegung insgesamt wenig positive Veränderung erzielt worden ist. Die älteren Jahrgänge zwar bewegen sich mehr und essen leichter als früher, dagegen rauchen die jungen Männer mehr und sind dicker als zuvor. Innerhalb nur einen Jahres stieg der Anteil der rauchenden 15-24jährigen Männer von 20 auf über 30 Prozent und statt 20 waren schon 25 Prozent übergewichtig!

... Nachrichten vom 22. Februar 2001 aus Finnland ...

Finnland will Leopard-Panzer kaufen - Nur 100 Millionen Euro will nach letzten Berichten die Armee für den Kauf von gebrauchten Leopard-Kampfpanzern anlegen. Auch sollen die Tanks nicht den Panzerbrigaden sondern den Territorialeinheiten im ganzen Land unterstellt werden. Kommentatoren bezweifeln den Sinn der überhasteten Käufe. In Finnland können Kampfpanzer sinnvoll nur im Süden eingesetzt werden, und im Verteidigungshaushalt sind keine Mittel zum Erwerb von Kampfpanzern.


Trambillett mit Handy - Ursprünglich hatten die Helsinkier Verkehrsbetriebe den Fahrkartenverkauf in den Straßenbahnen für die ersten zwei Monate des Jahres wegen der Euro-Umstellung eingestellt. Als Alternative wurde den Fahrgästen der Kauf an Kiosks oder mittels Handy angeboten. Einfach eine bestimmt Nummer anrufen und schon wird die Fahrkarte als SMS-Botschaft angezeigt. Den Preis von 1,40 Euro bezahlt der Nutzer mit seiner Telefonrechnung. Mittlerweile wählen schon täglich 3000 Straßenbahnfahrer die Handyfahrkarte, und das Verkahrsamt erwägt, diese Möglichkeit auch in Zukunft zu nutzen. Nachteil der Handy-Karte ist, dass sie nur in U- und Straßenbahnen gilt und viele die Fahrkarte erst bestellen, wenn sie schon in der Bahn sitzen, statt nach Vorschrift schon an der Haltestelle.

Mit Kunst gegen Kinderschmerz - Kleine Patienten werden auf den Fluren der Großklinik Jorvi in Espoo durch lustige Zeichnungen von Tierpatienten getröstet. Die Klasse einer Kunstschule war eingeladen, die Wände der endlos langen Korridore mit Grafiken zu verschönern, und die Patienten sind von der Idee begeistert.

Finnland teuerstes EU-Land - Nach einem frisch veröffentlichten Bericht der Kommission in Brüssel gehört Finnland zu den Ländern mit dem höchsten Preisniveau in der EU. Er liegt 21 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Grund dafür seien hohe Steuersätze, lange Transportwege, doch auch Wettbewerbshindernisse.

Schulbildung für Berufslose - Erwachsene zwischen 30 und 54 Jahren, die nur die 9jährige Grundschule absolviert haben, sollen die Möglichkeit erhalten, eine Berufsqualifikation zu erwerben. Geld soll dafür 90 Millionen Euro Jährlich bereitgestellt werden. Mit dem Programm soll der Arbeitslosigkeit vorgebeugt und vor allem die IT-Fähigkeiten der Bürger auf höheren Stand gebracht werden. Als Start ist schon der kommende Herbst vorgesehen.

Künstler-Restaurant Elite frisch renoviert - Ab 25. Februar steht die Tür des Elite in Helsinkis Stadtteil Töölö wieder Stamm- und Laufkundschaft offen, wie vor der Renovierung schon seit 70 Jahren. Der Stil der Gasträume ist gewahrt worden und repräsentiert die Funktionalität der 30er Jahre, doch die Küche ist modernisiert worden. Und die Speisekarte wartet weiter mit Klassikern wie u.a. dem Leibgericht Marschall Mannerheims, dem Vorschmack und dem Sahne-Zwiebelsteak nach Filmschauspieler Tauno Palo auf.

... Nachrichten vom 20. Februar 2001 aus Finnland ...

Finnland will Leopard-Panzer kaufen - Für etwa 250 Millionen Euro will die finnische Armee von Deutschland gebrauchte Leopard-Panzer kaufen und mit ihnen eines ihrer zwei Panzerbrigaden ausrüsten. Die Leoparden sollen die allmählich veraltenden sowjetischen T-72 ersetzen, von denen ein Teil aus Beständen der DDR-Volksarmee stammt. Vertragsabschluss wird für März erwartet.

Lipponen kritisiert EU-Energieplitik - Der Ministerpräsident traf am Dienstag seinen Kollegen Bondevik aus Norwegen bei dessem Besuch in Helsinki. Finnland und Norwegen wollen den Bau einer Gas-Pipeline im Ostsee-Gebiet, um die Energiepreise zu stabilisieren. Das Gasnetz würde Erdgas aus Russland, Norwegen und Großbritannien verteilen. Schwedens Regierungspolitik dagegen ist erdgasfeindlich.

In einem Interview verlangte Lipponen von der EU, die Kernenergie-Option offen zu halten, statt diese künstlich auszugliedern. Für die Energie-Politik vieler EU-Länder fand Lipponen die Bezeichnung "Fossil-Monster". Auch sei es falsch, von den osteuropäischen Beitrittskandidaten eine Schließung von bestehenden Kernkraftwerken zu fordern, nur weil es sich um sowjetische Konstruktionen handele. Lipponen gebrauchte das Wort "Energie-Imperialismus" in diesem Zusammenhang.


Metallindustrie: Emissionsgrenzen behindern Wettbewerb - Die finnische Metallindustrie ist besorgt über die Auswirkungen von Vorschlägen zur Begrenzung von Schadstoff-Emissionen. Falls in der EU einzelnen Ländern Emissionsgrenzen zugeteilt würden, käme dies Produktionsobergrenzen gleich. Die Branche sieht, dass danach die EU gegenüber Konkurrenten auf dem Weltmarkt wie USA, Korea, China, Indien und Australien benachteiligt wäre. Besonders heikel wäre die Lage, wenn zusätzlich noch die Kernenergie ausgeklammert würde.

Leere Bürofläche verdoppelte sich - Innerhalb eines halben Jahres ist die Gesamtfläche an ungenützten Firmen-Immobilien im Raum Helsinki emporgeschnellt. Der Anteil liegt im Schnitt bei 4 Prozent. Besonders Nokia hat bei der Nutzung von Immobilien stark auf die Bremse getreten. Ganze Bürokomplexe wurden geräumt oder erst gar nicht besetzt. Zur Zeit ist der Bauboom in der Hauptstadtregion ausgelaufen, und die Baufirmen warten mit Spannung auf neue Aufträge. Der Erweiterungsbau des Parlaments erhielt am Dienstag seine Baugenehmigung, und große Projekte stehen bevor im Zentrum, in Pasila und in Vuosaari, wo der neue Hafen von Helsinki entstehen soll.

Wertpapiernotierungen:

Bedarf an Kinderschutz-Maßnahmen verdoppelt - Während der 1990er Jahre verdoppelte sich die Zahl der Kinder und Jugendliche, die Sozialhilfe bedurften, obwohl ihr Bevölkerungsanteil gleichzeitig abnahm. Jährlich müssen dafür schon 340 Millionen Euro aufgewendet werden

Betrug bei der Rentierzucht? - 18,50 Euro bekommt ein Rentierzüchter pro geschlachtetes Ren im Rahmen der EU-Landwirtschaftsförderung, doch dafür müssen festgelegte Obergrenzen bei den Herdengrößen eingehalten werden. In der nördlichsten Gemeinde Finnlands und der EU, in Utsjoki, scheint nicht alles ehrlich abgelaufen zu sein. Eine der Zuchtvereinigungen hat trotz Verwarnungen weniger Rentiere geschlachtet als nötig, und die Polizei beschlagnahmte nunmehr die Unterlagen. Es besteht Verdacht auf Fälschung und Betrug.

... Nachrichten vom 18. Februar 2002 aus Finnland ...

Kommt die Radikalgrüne Bewegung? - Nach Meinung des Parlamentariers Erkki Pulliainen (Die Grünen) ist in Finnland eine neue Grüne Partei im Entstehen, denn viele Anhänger sind von der derzeitigen Grünen-Führung enttäuscht. Statt konsequent im Umweltschutz zu wirken, mischten sich die Grünen in alle Bereiche ein und schlössen zu viele Kompromisse. Pulliainen widersetzte sich dem Beschluss, in der Regierungskoalition zu bleiben, nachdem das Kabinett seine vorläufige Zustimmung zum Kernkraftausbau gegeben hatte.

Innenminister für Einwanderungsbeschränkung - Minister Itälä (Nationale Sammlung) ist dafür, dass die Einwanderungspolitik in Bezug auf die Ingermanländer überprüft wird. Diese finnischstämmigen Bürger Russlands werden seit 10 Jahren bevorzugt und nach Meinung vieler zu großzügig behandelt. In Zukunft soll auf vorhandene Finnischkenntnisse größerer Wert gelegt werden.


Janette Broman ist neue Miss Finnland - Die Jury befand die junge Dame aus Turku als Schönste von 10 Kandidatinnen. Das Publikum sowie die Presse waren jedoch anderer Meinung und hatten Sara Enlund aus Kuopio zur Favoriten für den Titel gewählt.

U-Bahnführer hatte 2 Promille Alkohol im Blut - Am Freitag abend fiel Fahrgästen in Helsinkis U-Bahn (Metro) der Fahrer eines der orangefarbenen Züge durch selstsames Benehmen auf. Die alarmierten U-Bahnwärter stoppten den Zug und Polizisten ließen den jungen Mann ins Röhrchen blasen: 2 Promille! Anscheinend hatte der Fahrer seine gesamte Schicht in betrunkenem Zustand absolviert, denn schon Stunden früher musste die Fahrerkabine von Erbrochenem gesäubert werden. Das Metropersonal fürchtet nun um sein Ansehen in der Öffentlichkeit.

... Nachrichten vom 16. Februar 2002 aus Finnland ...

Lipponen bei Blair - Während des Besuchs des Ministerpräsidenten in Downingstreet 10 kam aus Stockholm die Nachricht, dass Schweden von seiner traditionellen Neutralitätspolitik im Verhältnis zu europäischen Konflikten abgehen will. Lipponen diskutierte mit Blair Finnlands Verhältnis zur Nato, das der Überprüfung bedürfe. Grundlage sei jedoch die Bündnisfreiheit Finnlands. Der Vorteil der Bündnisfreiheit sei, dass man bei Bedarf davon abrücken könne, scherzte Lipponen zu Reportern.


Größter Getränkeproduzent in britischen Besitz - Hartwall, bekannt für die bedeutendste finnische Biermarke "Lapin Kulta" und erfolgreiche Brauerei in Russland und im Baltikum, wird von Scottish&Newcastle (S&N) übernommmen. Die Hartwall-Aktionäre erhalten 25 Prozent der Aktien von S&N oder werden entsprechend mit Geld abgefunden. Nach der Fusion ist nurmehr ein Zehntel der finnischen Getränkeindustrie in einheimischem Besitz. Größter einheimischer Brauer ist nunmehr Olvi. Mit der Hartwall-Übernahme öffnen sich für S&N-Produkte die Tore Osteuropas und für "Lapin Kulta" die durstigen Kehlen der Britischen Inseln, spekuliert man in der 160 Jahre alten Hartwall.

Elisas Radiolinja verbündet sich mit Vodafone - Weltgrößter Mobiloperator Vodafone beginnt die Zusammenarbeit mit der finnischen Radiolinja, die zum Besitz der ehemaligen Helsinki Telephongesellschaft, heute Elisa, ist. Danch verbessert sich der Gebrauch von Mobiltelefonen auf Auslandsreisen.

Wertpapiernotierungen:

Skandinaviens Solo ist weltgrößte Netbank - Die nordischen Länder sind bekanntlich führend im persönlichen Internet-Gebrauch. Einer der Gründe dafür liegt schon 20 Jahre zurück. Damals begann der Siegeszug der Bankautomaten, zuerst in Finnland. Durch einen kleinen Trick wurden die Verbraucher dazu bewegt, sich Bargeldkarten zuzulegen und das Scheckbuch auf den Müll zu werfen. Für jeden Scheck nämlich mussten die Kunden 0,50 Finnmark berappen (8 Cent), und diese Maßnahme brachte den Scheckverkehr binnen weniger Jahre auf Null. In vielen Ländern werden immer noch jährlich Millionen von Schecks ausgestellt, weil der Dienst kostenlos ist und die Kosten für den Kunden nicht transparent sind.

In Finnland hat schon die Hälfte der Bevölkerung eine Kennzahl für Internet-Banking, und wahrscheinlich wird die Entwicklung dahin führen, dass auch im Verkehr mit Behörden die Systeme des Netbankings zur Anwendung kommen, statt neue Bürgeridentifikationssysteme zu schaffen.

Sonntags nie! für Gebärende - Aus Einsparungsgründen will die südfinnische Kleinstadt Forssa ihre gynäkologische Station an Wochenenden schließen. Wer nach der Geburt länger als ein paar Tage im Krankenhaus bleiben will, soll gefälligst montags oder dienstags gebären oder woanders niederkommen, denken die Stadtväter.

... Nachrichten vom 14. Februar 2002 aus Finnland ...

Niederlage für den Euro - Einstimmig beklagt die finnische Presse das Nachgeben der EU-Finanzminister gegenüber dem Druck der Schröder-Regierung. Statt dem Vorschlag der EU-Kommission zu folgen und Buchstabe und Geist des Stabilitätsvertrages gemäß Deutschland und Portugal vor den Folgen einer laschen Haushaltsführung zu warnen, gab sich die Ministerrunde mit deutschen Versprechungen zufrieden. Die Großen der EU gehen wieder einmal mit schlechtem Beispiel voran, doch das erste Opfer wird zweifellos das internationale Vertrauen in die neue Gemeinschaftswährung sein. Statt Europa eine "Deutschmark" zu geben könnten wir uns eine gesamteuropäische Lira zugelegt haben. Wenn im nächsten Jahr auch noch Duisenberg durch einen Weichspüler ersetzt wird, wird Europa eine große Chance vertan haben.

Die Fehler bei der Einwanderungspolitik werden zugegeben - Plötzlich wird allerorten die finnische Einwanderungspolitik der letzten 10 Jahre kritisiert. Auf Initiative des damaligen Staatspräsidenten Koivisto wurden die Nachkommen der finnischstämmigen Kolonialisten aus der Zeit der schwedischen Expansionspolitik des 16. und 17. Jahrhunderts zu Rückwanderern erklärt. Diese Bewohner der Provinz Ingermanland waren von Russifizierung und Stalinterror stark dezimiert in Russland Bürger zweiter Klasse und schon wegen ihrer lutherischen Konfession den Russen suspekt. Doch angelockt von der großzügigen Einwanderungspolitik Finnlands kamen in den letzten Jahren immer mehr solche Menschen ins Land, die keinerlei finnische Sprachkenntnisse und kaum ethnische Zugehörigkeitsgefühle mit den Finnen vorweisen. "Macht das Tor zu!" heißt nun die Devise. Sogar Vertreter der ersten Einwandererwelle fordern bereits einen Stop bei den Zuzugsgenehmigungen.


Pfandflaschen unter Kritik der Kommission - Das finnische System der Pfandflaschen behindert den freien Wettbewerb, meint Brüssel. Statt des Recycling von Glas und Blech setzt das finnische System auf die Wiederverwendung der Flaschen und belegt die Dosen mit einer Schadsteuer. Wenn eine Brauerei ihre Flaschen verkaufen will, muss sie dem Pfandflaschenpool beitreten und eine deftige Eintrittsgebühr zahlen. Sogar finnische Produzenten sehen sich von dem Pfandmonopol vom Markt ausgeschlossen, und ausländische Abfüller sind sowieso weg vom Fenster. Kein Wunder, dass in Finnland die Limonadenindustrie Wucherpreise verlangt und - bekommt. Das Umweltministerium steht hinter dem Flaschenpoolsystem, doch Brüssel ist anscheinend diesmal auf der Seite des Verbrauchers.

Wertpapiernotierungen:

Schulbank ade! - Ein erster Frühlingsbote - die Umzüge der Abiturienten. Finnland kennt keinen Karneval, doch will die Jugend ihren Anteil am Feiern haben. Am Donnerstag fuhren wieder lange Lastwagenkolonnen gefüllt mit lebensfrohen Schülern durch die finnischen Städte und regnete es Karamellen auf die Zuschauer am Straßenrand. Mit Beginn der Studentenprüfungen hat für diesen Jahrgang das Schulbankdrücken ein vorläufiges Ende. Bild aus Espoo.

Alkoholkonsum erreicht Rekordhöhe - 9,2 Liter reines Äthanol goss sich der finnische Durchschnittsfinne 2001 hinter die sprichwörtliche Binde, mehr als jemals zuvor. Die letzte Verbrauchsspitze war 1980 mit 8,9 Litern erreicht worden, danach waren die Finnen vorübergehend nüchterner geworden. Am meisten stieg der Verbrauch von Rotwein und Spezialspirituosen wie Calvados, dagegen ging das Biertrinken zurück. Die Finnen trinken heute genussbetonter als früher, doch die Anpassung an südeuropäische Trinkgewohnheiten kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass jeder Liter mehr im Verbrauch Hunderte von Alkoholopfern mehr mit sich bringt. Der Staat streicht zwar an Alkoholsteuer knapp 2 Milliarden Euro ein, doch die Schäden, nicht zuletzt die Verluste bei der Lebenserwartung betragen schätzungsweise das Doppelte dieser Summe.

... Nachrichten vom 12. Februar 2002 aus Finnland ...

Tuomioja wieder USA-kritisch - Der Außenminister lässt derzeit kaum eine Gelegenheit aus, die Politik der Busch-Administration zu kritisieren. Am Wochenende bei der EU-Konferenz in Spanien bezichtigte er die USA der Engstirnigkeit, des Egoismus und des Mangels an Empathie. Am Montag erinnerte er in einer Rede in Vaasa daran, dass die USA sich vor dem 11. September aus zahlreichen internationalen Projekten zurückgezogen hatten, wie beim Kioto-Abkommen, beim Internationalen Kriegsverbrecher-Gerichtshof und bei der Kontrolle von Biowaffen. Er forderte die USA auf, die gefangenen Terroristen vor ein unabhängiges Gericht zu stellen, ansonsten könne die internationale Solidarität in der Terrorismusbekämpfung Schaden nehmen.


JOT Automation will 120 entlassen - Der führende Hersteller von Fertigungs-Automaten für die Mobiltelefonindustrie will monatlich 700000 Euro einsparen und kündigte Verhandlungen mit der Belegschaft an, mit dem Ziel, konzernweit 120, davon 80 in Finnland, zu entlassen. Das wären ein Fünftel der derzeitigen Belegschaft.

Verkauf von Benecol weitet sich aus - Das cholesterolsenkende Margarineprodukt Benecol wird demnächst auch in Mitteleuropa angeboten werden, nachdem der Patenthalter Raisio und dessen amerikanischer Partner zu einer Einigung gekommen waren. Bisher wird Benecol nur in den Nordischen Ländern und Osteuropa verkauft.

Dienstleistungssektor unterentwickelt - In Finnland nützen die Verbraucher deutlich weniger persönliche Dienstleistungen als in vergleichbaren Ländern. Zum Wäschewaschen, Saubermachen und anderen Service Fachkräften zu überlassen, wollen die Finnen lieber alles selber machen.Der Dienstleistungsektor beschäftigt hier nur 6,2 Prozent der Beschäftigten, in den USA jedoch doppelt soviel. Dies ist einer der Gründe, warum heutzutage weniger Arbeitsplätze bestehen als vor zwanzig Jahren. Gründe hierfür sind ungünstige Besteuerung und die relativ niedrigen Nettoeinkommen der Finnen.

Wertpapiernotierungen:

Finnland wird immer mehr Weinland - Der Verbrauch von Wein steigt hier fortwährend stark, während er in traditionellen Weinländern eher im Abnehmen ist. Zur Zeit kann man von einem Weinkrieg sprechen, denn die Zahl der Großhändler nimmt ständig ab. Als 1995 nach dem EU-Eintritt es für private Firmen möglich wurde, Wein einzuführen, entstanden schnell rund 250 Importfirmen, doch die meisten haben inzwischen aufgegeben. Die fünf größten Importeure haben schon 80 Prozent des Umsatzes im Griff. Ab 2004 sind die finnischen Verbraucher den anderen EU-Bürgern bei der privaten Alkoholeinfuhr gleichgestellt, und es steht zu erwarten, dass die Alkoholsteuer sinkt und die einstige Monopolgesellschaft Alko nur noch normaler Einzelhändler sein wird.

Verschollene Einwanderer Opfer der Heroin-Mafia? - Seit rund vier Jahren ist der finnische Drogenhandel fest in der Hand der estländisch-russischen Verbrecherligen. Die Polizei vermutet, dass Ende der neunziger Jahre jugendliche Einwanderer aus Russland deshalb verschollen gingen, weil sie wegen Drogenschulden, als warnendes Beispiel, ermordet und die Leichen versteckt worden sind. Die Führung der Drogenbanden liege fest in der Hand des estländischen Syndikats. Zur Zeit ist die Szene in Schwierigkeiten, denn aus Afghanistan fehlt der Nachschub. Das zur Zeit in Finnland angebotene Heroin ist sehr stark verdünnt. Immer mehr Drogenabhängige haben im Laufe des letzten Jahres auf Subitex zurückgegriffen, ein Medikament, welches offiziell zur Entwöhnung von Heroin eingesetzt wird. Statt die Tabletten oral einzunehmen, lösen die Fixer sie in Wasser auf und spritzen die Lösung intravenös.

... Nachrichten vom 9. Februar 2002 aus Finnland ...

Öffentliche Ordnung: Alkohol weg von der Straße - Der neue Gesetzentwurf sieht ein Verbot der öffentlichen Prostitution und des Genusses alkoholischer Getränke in der Öffentlichkeit von Ortschaften vor. In Parks wäre das Bechern weiter erlaubt, solange damit kein Ärgernis erregt wird. Bisher regelt jede Kommune diese Vorschriften gesondert, doch wenn das Parlament im Frühjahr dem Entwurf des Innenministers Itälä zustimmt, gelten im ganzen Land die gleichen Regeln. Prostitution ist in Finnland seit jeher nicht verboten, doch seit immer mehr Dirnen aus Estland und Russland bestimmte Straßen in Helsinki zum Revier erkoren haben, ist die Angelegenheit zum öffentlichen Ärgernis ausgewachsen.


Papierverbrauch sank 2001 - die Beraterfirma Jaakko Pöyry rechnet, dass im Vorjahr der weltweite Verbrauch an Papier um 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückging. Dies ist der erste Rückgang seit den Ölkrisenjahren 1975 und 1983. Der Papierverbrauch ist im Allgemeinen ein sehr verlässlicher Indikator für die Konjunktur.

Nordea-Angestellte beenden Streik - Seit Donnerstag abeiten die Filialen der Nordea-Bank wieder normal. Die Gehaltsforderungen der Schalterbeamten werden in Verhandlungen geklärt.

Sonera entlässt 120 - Finnlands größter Telekonzern will weitere Einsparungen. Gegenüber dem Vorjahr konnte die Sonera ihre Schuldenlast schon auf die Hälfte reduzieren. Neben Personaleinsparungen sieht das Konzept der Führung auch weiterhin Eigentumsverkäufe vor, darunter die Reste der Aktien der Deutsche Telekom.

Wertpapiernotierungen:

Mika Waltari meistübersetzter finnischer Autor - In den letzten 25 Jahren, seit Bestehen des Zentrums für Literaturinformation, sind Werke des vielseitigen Waltari in 576 nichtfinnischen Ausgaben erschienen. Weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz die finnischschwedische Mumin-Mutter Tove Jansson mit 229 Ausgaben und Dritter der Klassiker und Nobelschriftsteller von 1939, Sillanpää, mit 176. Von den insgeamt 1775 fremdsprachigen Ausgaben waren die meisten, 589, auf Schwedisch erschienen, auf Englisch 534 und auf Deutsch 442.

Erbschäden durch sowjetische Bombentests - Das finnische Zentrum für Strahlensicherheit gibt heute Freitag die Ergebnisse der internationalen Untersuchung im Gebiet von Semipalatinsk in Kasachstan bekannt. Danach lässt sich im Erbgut der dortigen Bewohner Veränderungen nachweisen, die auf die Bombentests der Russen zwischen 1949 und 1956 zurück zu führen sind. Die Bewohner waren einer tausendfach höheren Strahlenbelastung ausgesetzt als normal. Die Mutationen bedeuten nicht, dass die Opfer mit Verunstaltungen bei ihren Nachkommen rechnen müssen, auch ist nicht nachzuweisen, dass die Krebsanfälligkeit gestiegen ist. Die Studie wird in "Science" veröffentlicht.

Südfinnlands Skizentren im Nebel - Vorläufig gleiten die Skier und Snowboards noch, doch wenn das warme Wetter noch länger als eine Woche anhält oder es zu regnen beginnt, sieht es düster aus. Nicht nur gibt es Schwierigkeiten mit dem Schnee, sondern auch die Besucherzahlen nehmen stark ab, wenn statt Sonne und blauer Himmel nur Nebel "lockt". Bis zu den Skiferien ist es noch eine Woche, und wenn die Nachttemperaturen unter -3 Grad sinken, können die Schneekanonen neuen Schnee schaffen.

Auch in Kemi schaut man besorgt zum Thermometer. Dort entsteht zu Zeit das siebte Mal die bekannte Schneeburg, diesmal im Stadtzentrum auf dem Marktplatz. Eröffnung ist am kommenden Wochenende. Gegenüber dem Vorjahr ist die Burg kleiner, doch gab es Schwierigkeiten wegen des warmen Wetters.

... Nachrichten vom 6. Februar 2002 aus Finnland ...

Präsidentin besorgt wegen Gewalt gegen Frauen - Bei der Eröffnung der letzten Sitzungsperiode des Parlaments nahm Tarja Halonen Stellung zur Gewalt gegen Frauen. In Bezug auf den Mord einer jungen Kurdenfrau in Schweden, die von ihrem Bruder getötet worden war, um die Familienehre zu retten, empfahl Halonen, das Problem nicht auf Einwandererfamilien zu reduzieren. Männer, die ihre Frauen misshandeln und töten, finden sich in allen Kulturen. Um die Einwanderer einheimisch zu machen, müsse die Mittel für den Sprachunterricht erhöht werden.

Die Staatspräsidentin erwähnte auch Interpretationsschwierigkeiten hinsichtlich der Gewaltenteilung gemäß dem neuen Grundgesetz. Doch habe die neue Fassung ihre Funktionstätigkeit bewiesen. Halonen hatte im Vorjahr ein vom Parlament verabschiedetes Glücksspiel-Gesetz nicht unterschrieben, weil es gegen die Autonomie von Åland verstieß. Auch bei Personalfragen in der Bank von Finnland hatte Halonen gegen den Beschluss des verantwortlichen Parlamentsausschusses entschieden.


Streik der Nordea-Angestellten weitet sich aus - Die skandinavische Nordea-Bank will an ihren Schaltern Versicherungen verkaufen, doch die Angestellten wollen dafür im Gegenzug eine Gehaltserhöhung von etwa 200 Euro. Seit Donnerstag sind die Filialen in Helsinki und danach in immer mehr Städten geschlossen geblieben. Die Gewerkschaft wurde gestern zur Zahlung einer Geldbuße wegen illegalen Streikens verurteilt, doch noch wollen die Schalterbeamten nicht zurückstecken.

Wertpapiernotierungen:

Erster Skipolizist nimmt seine Arbeit auf - Im mittelfinnischen Skizentrum Himos bei Jämsä amtiert seit heute Finnlands erster Skipolizist. Er soll für Ordnung rund um die Hänge sorgen und vor allem Diebstähle vermeiden und die allgemeine Sicherheit erhöhen. Wichtigstes Fortbewegungsmittel des Skipolizisten Raimo Riihkajärvi werden Motorschlitten und Geländebuggy sein. Himos zieht jährlich etwa 200 000 alpine Skiläufer an.

Visa-Betrüger vor Gericht - In Helsinki begann am Dienstag die Verhandlung gegen eine russisch-ukrainische Bande, die amerikanische Firmencomputer gehackt hatte und die erbeuteten Kreditkartennummern zu Online-Scheinkäufen gebrauchen wollte. Die finnische Kreditkartenagentur Luottokunta hatte schon 4709 Euro auf das Konto der von der Bande gegründeten finnischen Internet-Firma überwiesen, war dann aber misstrauisch geworden, weil die brandneue Firma sofort überraschend viele Bestellungen tätigen konnte. Als man sich die amateurhafte Homepage der Firma ansah, merkte man sofort, dass dort keinerlei Dienstleistung angeboten wurde, für die jemand 64,95 Euro monatlich zu zahlen bereit wäre. Auch das Bankkonto war von der falschen Sorte, somit erhielten die Betrüger keinen Cent. Die Mitglieder der Bande müssen mit Haft zwischen 4 Monaten und 4 Jahren rechnen.

Johanniskraut mindert Wirkung von Schwangerschaftsverhütungspillen - In Schweden sind zwei Frauen schwanger geworden, obwohl sie Anti-Baby-Pillen gebraucht hatten. Die Ärzte vermuten, dass gleichzeitige Anwendung von Esbericum-Präparaten die Wirkung der Hormone herabgesetzt haben könnte. In Finnland ist Esbericum apothekenpflichtig. Der Wirkstoff aus dem Johanniskraut wird vor allem in Deutschland als Antidepressivum verwendet, doch gleichzeitige Anwendung anderer Arzneien schafft oft Probleme.

'Stadtwolf' gewildert - In den letzten Wochen sind im Gebiet der Kleinstadt Kajaani in Nordfinnland zwei Wölfe gesichtet worden. Einer der Wölfe wurde am Wochenende von einem Wilderer erlegt. Die Wölfe hatten zahlreiche Hunde vertilgt, und ihre Erlegung war beim Forstministerium beantragt worden, doch jemand kam den Bürokraten zuvor.

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... Nachrichten vom 3. Februar 2002 aus Finnland ...

Hesburger kauft Carrols-Kette - Der Zweite auf dem finnischen Schnellimbissmarkt kauft den Dritten und verdrängt danach MacDonalds auf den zweiten Platz! Die besonders im Hauptstadtraum stark vertretene Carrols-Kette mit ihren Carolina-Hamburgern hatte lange vor MacDonalds, schon 1975 die Hamburger-Kultur nach Finnland gebracht. Hesburger ist im Familienbesitz und dafür bekannt, nur finnisches Fleisch zu verbraten. In der nächsten Zeit werden die Carrols-Logos verschwinden, doch die beliebtesten Produkte will Hesburger weiterhin vertreiben.

Wertpapiernotierungen:

Finland Nr. 1 im Umweltschutz - Gemäß Untersuchungen des Weltwirtschaftsforums hat Finnland von 142 untersuchten Staaten am besten seine Umweltprobleme im Griff. Dagegen erhielt Belgien als schlechtestes Land der EU auf dem von 0 bis 100 reichenden Nachhaltigkeitsindex nur halb so viele Öko-Punkte wie Finnland (73.7).

Sibirische Kulturen in Tampere - Im Museumskomplex Vapriikki sind in den nächsten Monaten die Kunst und Kultur der sibirischen Eskimos und Tschuktschen zu besichtigen. Die Exponate stammen teilweise aus Beständen der Kunstkamera aus Sankt Petersburg. Zur Ausstellung gehört auch die Sammlung des Regisseurs Markku Lehmuskallio unter dem Titel "Geist der Arktik". Lehmuskallios Filme über das Leben der Nenzen haben in den letzten beiden Jahren internationales Aufsehen erregt. Die Urbevölkerung Sibiriens mit ihren Hochkulturen ist wegen der Erschließungsprojekte der Russen in ihrer Existenz bedroht, Westeuropa als Hauptkunde der Russenenergie ist mitschuldig.

Lehmuskallio: "7 Lieder aus der Tundra"

Greenpeace-Artikel

Automaten-Verkauf von Zigaretten soll verboten werden - Zigaretten-Automaten haben in Finnland nie zum Stadtbild gehört, sie waren traditionell in Restaurants aufgestellt, doch in den letzten Jahren haben die Betreiber von Süßwaren-Automaten immer mehr auch Tabakwaren ins Sortiment genommen. Mit dem Automatenverkauf der addiktiven Tabakprodukte will das Gesundheitsministerium nunmehr Schluss machen, denn es ist unmöglich, den verbotenen Verkauf von Tabak an Jugendliche zu unterbinden, wenn die Päckchen in Automaten neben Schokoriegeln und Cola-Dosen angeboten werden. Auch soll mittels der vorgesehenen Gesetzesnovelle schärfer gegen Läden und Kioske vorgegangen werden können, die Tabak an Jugendliche verkaufen.

Staatsbahnen: Es wird eng im Abteil! - Wegen festgestellter Mängel bei den Brandschutzeigenschaften der Sitze haben die Staatsbahnen seit Mitte der Woche den neuesten Zug vom Typ Pendolino und die zweistöckigen Aussichtswagen der IC-Züge aus dem Verkehr gezogen. Praktisch bedeuted dies, dass die Züge auf den Hauptstrecken mit weniger Waggons als geplant fahren und entsprechend weniger Sitzplätze zur Verfügung stehen. Es wird Monate dauern, bis die Mängel behoben und die Sitze mit den Vorschriften entsprechenden Bezügen versehen sind.

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