Frühjahr 2003 e-mail: An die Redaktion!
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Sinebrychoff-Kunstmuseum neu eröffent - Die berühmte Sammlung europäischer Gemälde des 18. Jahrhunderts ist ab mitte Februar 2003 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten dem Publikum wieder zugänglich. Die Kunstgegenstände wurden 1921 von der Familie Sinebrychoff, den ursprüngliche aus Russland stammenden Bierbrauern (Marke "Koff") der Stadt Helsinki geschenkt. Haus und Park liegen am westlichen Ende der Nobelstraße Bulevardi. Das Obergeschoss des Museums wird in der Form eines Interiör- und Hausmuseums neu eröffnet und im Erdgeschoss werden wechselnde Ausstellungen veranstaltet. Die Außenfassade zeigt Spuren des russischen Luftangriffs vom 30. November 1939.

Sibirische Kulturen in Helsinki - 200 Jahre finnische Sibirienforschung stellt ihre Ergebnisse im Museum der Kulturen in Helsinki vor (Tennispalast am ZOB Kamppi). Bis Oktober 2003 sind über 1000 Exponate zu besichtigen, die vom harten Leben am Rande der Arktis Zeugnis ablegen. Die finnischen Völkerkundler hatten besonders im 19. Jahrhundert eine bedeutende Rolle in der Erforschung der Kultur der Nomadenvölker in Tundra und Taiga. Unter unvorstellbaren Schwierigkeiten reiste als erster Matias Castrén in den 1840er Jahren und schuf die Grundlagen für die ersten Wörterbücher der östlichen ugrischen Sprachgruppen.


Kari Hotakainen erhält Finlandia-Preis 2002 - Der Roman "Juoksuhaudantie" (dt. inoffiziell "Schützengrabweg") ist zweifellos eines der besten Erzeugnisse finnischer Erzählkunst der letzten Jahrzehnte. Der Held, Matti Virtanen (der typischste finnische Männername) wohnt in einer Etagenwohnung. Seine Frau reißt aus, nachdem Mattis Faust ein einziges Mal ihr Gesicht getroffen hat, und nimmt die Tochter mit. Matti will seine Familie unbedingt zurück haben und beschließt, ein Eigenheim zu kaufen, um endlich den langgehegten Traum seiner Frau erfüllen zu können. Wie er das nötige Bare rafft und den Partisanenkrieg mit den Immobilienvermittlern führt, ist ein tragikomischer Report, der nicht nur die Psyche der Hauptperson detailliert darstellt sondern einen Querschnitt durch den Alltag der Gesellschaft gibt, der keinen Leser kaltlässt.

Ururururgroßvaters Postille im Internet - Ab 25.10.01 können Sie bei http://digi.lib.helsinki.fi finnische Zeitungen aus den Jahren 1640 bis 1840 lesen und mittels Stichwörtern durchsuchen. Das gleiche für ganz Skandinavien bei http://tiden.kb.se

Später werden auch die Publikationen nach 1860 erfasst, doch schon jetzt können Sie schon recherchieren, ob und wann Ihr Namensvetter etwas erwähnenswertes geleistet hat. So wurde der Name Fazer erstmals am 22.11.1854 erwähnt. Es handelt sich um den Stammvater der Fazer Chokolaterie und Fazer Musik, Edvard Fazer.

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